Afghanistan – Kriegspolitik und Flucht

Zurückliegend: Veranstaltung vom 21. März 2017

»Wir wollen bleiben! »wir« ist die internationale Völkergemeinschaft, Soldaten und Polizisten, deutsche Soldaten und deutsche Polizisten. Damit die Sicherheit in Afghanistan besser wird. Und wenn wir bleiben, dann können wir auch erwarten, dass die Afghanen in ihrem eigenen Land bleiben« (Thomas de Maizière, 2016)

Seit im Dezember die erste Sammelabschiebung von Geflüchteten aus Afghanistan zurück in ihr von Jahrzehnten des Krieges zerstörtes Heimatland stattfand, ist das Land wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Wir wollen uns an diesem Abend mit der zynischen deutschen Abschiebe- und Kriegspolitik beschäftigen. Wir wollen uns die Geschichte des Krieges in Afganistan noch einmal anzusehen. Beginnen wollen wir in den 70er Jahren, nach dem Ende der Monarchie, mit der gezielten Förderung eines Bürgerkrieges bis hin zu den Taliban und dem Krieg sowie der Besetzung Afghanistans seit 2001.

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