Diskussionsveranstaltungen und Literatur

Regelmäßig am letzten Dienstag im Monat
19:30 Uhr im Mieterpavillon
Friedrich-Naumann-Str. 7
Hamburg-Heimfeld

 

Man kann Bücher kaufen, aber keine »Bildung«. Uns bilden müssen wir selber.

Am besten gemeinsam.

Am besten anhand der Fragen, die unser alltägliches Leben hier aufwirft – das wir schließlich so oder so gemeinsam führen: auf der Arbeit, beim Leben in der Stadt, unter Chef und Regierung, aber auch in der Familie. Solche Bildung ist nicht für einen besseren Job auf dem Arbeitsmarkt gedacht, sondern auch für Spaß und Freude, und als ein kleiner Schritt, unsere Gesellschaft zu begreifen und in sie einzugreifen.

Wir wollen einmal immer am letzten Dienstag im Monat zu einer kleinen öffentlichen Runde einladen, in der wir wechselnden Fragen und Themen nachgehen und diskutieren wollen.

Wir erhoffen uns, dass der eine oder die andere Lust hat, bei solch einem »Bildungsverein« mitzumachen und Ideen einzubringen.


Unsere Diskussionsveranstaltung können zur Zeit leider nicht stattfinden.

Stattdessen veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen unsere Gedanken zur aktuellen Situation mit und um Corona und zur gesellschaftlichen Krise.

Bislang haben wir drei Texte zu verschiedenen Aspekten geschrieben. Die Zeit rast momentan, Einschätzungen ändern sich und schließlich sind wir keine Experten. Was sich aber nicht ändert, ist die grundlegende Weltsicht, aus der heraus wir auf die Ereignisse betrachten und wie wir die Krise erleben.

Insofern sind die Texte subjektiv und man darf gerne auch eine andere Meinung haben!! Konstruktive Kommentare sind ausdrücklich erwünscht.

15.05.2020 – Gekrönte Häupter. Macht Corona die Gesellschaft autoritärer?
Nicht erst seit der Corona- Epidemie beobachten wir eine Tendenz der schleichenden Militarisierung der Gesellschaft. Wir denken, dass das die zwangsläufige Reaktion auf eine immer krisenanfälligere Gesellschaftsordnung ist. Wie kommen wir da raus?
Zum Beitrag: Link hier!

17.04.2020 – Spiel nicht mit den Schmuddelkindern. Die allseits geforderte „Soziale Distanzierung“ birgt die Gefahr an sich, dass sie auch tatsächlich als eine soziale, also eine gesellschaftliche Distanzierung wirkt – eine Abgrenzung nach unten, zu den „Schmuddelkindern“, zu denen auch die im ersten Moment beklatschten Heldinnen und Helden in den Supermärkten und Pflegeheimen gehören.

https://laiensclub.files.wordpress.com/2020/04/200417_lc_helden.pdf

29.03.2020 – Unter den medizinischen Erkenntnissen sind speziell die virologischen Erkenntnisse verbreitet, d.h. das Wissen über den unmittelbaren körperlichen Ablauf, den eine Infektion beim Einzelnen hervorruft. Wenig bekannt ist dagegen das epidemiologische (Nicht-)Wissen über die gesellschaftliche Ausbreitung, ihre Wege und Voraussetzungen.

Der Link zu unserem Text zu diesem Thema hier: https://laiensclub.files.wordpress.com/2020/03/lc_corona_med.pdf

29.03.2020 – Die gesellschaftlichen Entwicklungen, die durch das Virus nicht hervorgerufen worden sind, sondern nur eine enorme Beschleunigung erfahren haben, werden kaum diskutiert. Das ist der Punkt, über den wir uns austauschen müssen!!

Link zu unserem Text zu diesem Thema: https://laiensclub.files.wordpress.com/2020/03/lc_corona_soz.pdf

 

Die aktuelle Literaurlesung (mit Contrazt e.V.):
Gerade nix geplant!!