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Zurückliegend: Veranstaltung vom 22. August 2017
Thomas Strittmatter – Die Liebe zu den drei Orangen
Prinz Torte ist nicht gerade ein Bilderbuchprinz: Nicht nur ist er hypochondrisch und depressiv, nein, auch fürchterlichen Mund- und Fußgeruch plagen ihn und seine Umgebung. Die Ärzte sehen kaum noch Hoffnung. Sein Vater, der König Käse, ist darüber unglücklich, denn er würde nur zu gerne in Rente gehen. Im Hintergrund lauert schon die intrigante Prinzessin Mortadella, die mit Hilfe des Kammerdieners Suppe den Thron erobern will. Sie suchen die Hilfe der fürchterlich hässlichen und fiesen Seehexe Lotte Langustine. Die „gute“ Seite kann auf die Hilfe des Magiers Sellerie zählen, der zwischendurch als schweizer Bankier Stützli oder als Teufelchen Rösti auftritt. Der teuflische Plan der Bösen, das Ableben des Prinzen durch den reisenden Entertainer Theo Trüffel und dessen tödlich- langweiligen Witze zu beschleunigen, verkehrt sich ins Gegenteil, denn Trüffel erweist sich als treuer Diener des Prinzen. Zusammen reisen sie ins Land Polenta, wo es drei Orangen zu bergen gilt, in die der Prinz unsterblich verliebt ist…
Thomas Strittmatter (1961–1995) hat das 200 Jahre alte Märchen von Carlo Gozzi in ein sehr eigenwilliges und groteskes Drama umgeschrieben.
Wir laden am 25. August zu einer gemeinsamen szenischen Lesung ein – wer Lust hat, sucht sich eine Rolle aus, wer nur zuhören will, lauscht einfach.
19.30 Uhr im Kulturverein „Alles wird schön“, Friedrich-Naumann-Str.27
Wer Spaß hat, kleine Verkleidungen für die Rollen zu basteln, ist am Dienstag, den 22. August um 18 Uhr in den Mieterpavillon eingeladen, Fr.-Naumann-Str.5



einen Reihe „Krieg und Militarisierung“ steht im Vordergrund, dass es auch innerhalb der kriegsführenden Armeen Widerstand gibt: Am 20. Juni zeigen wir einen Film über Deserteure des »War on Terror«. In ihm wird ein für uns wichtiger Punkt deutlich: ein großer Teil der Fußtruppen der NATO-Armeen ist aus finanzieller Not in der Armee gelandet. Ein Lateinamerikaner aus den USA erzählt in der Dokumentation, wie er in der bru
Am zweiten Abend gehen wir der Frage nach, inwieweit wirklich das »Große Vergessen« auf uns lauert. Beobachten wir selber so etwas wie eine »digitale Demenz«, machen Google und Günther Jauch uns matschig im Kopf? Götz Eisenberg meint, »ja!«.