Zurückliegend: Veranstaltung vom 31. Oktober 2017
Die Feststellung, dass es im Kapitalismus ungerecht zugeht, ist banal. Darüber, dass die Kluft zwischen arm und reich wächst, wird viel geschrieben.

Und darum geht es auch in dem Buch »Die Abstiegsgesellschaft« des Soziologen Oliver Nachtwey. Einige seiner Thesen über den gegenwärtigen Kapitalismus scheinen uns interessant. Es geht um eine Mittelschicht, die sich vom Abstieg bedroht fühlt. Um die Behauptung, dass eine allgemein zugängliche Bildung Chancengleichheit im Wettbewerb schafft. Nachtwey schaut auf den grassierenden Individualismus, bei dem Armut und Scheitern zur eigenen Niederlage werden, statt als Ausdruck gesellschaftlicher Ungerechtigkeit wahrgenommen zu werden. Und nicht zuletzt geht es um die Situation bei der Arbeit, wenn z.B. der Kollege neben mir seine Arbeitskraft zu ganz anderen Bedingungen verkauft, als ich?
Wir möchten euch das Buch kurz vorstellen und laden euch ein, mit uns einige der unten aufgeworfenen Fragen zu diskutieren.
ar jemand hier, bei dem Krankheit xy entdeckt worden ist“ und schon hat man das Gefühl, vom Irrsinn befallen zu sein, sollte man diese Untersuchung(en) ablehnen.



einen Reihe „Krieg und Militarisierung“ steht im Vordergrund, dass es auch innerhalb der kriegsführenden Armeen Widerstand gibt: Am 20. Juni zeigen wir einen Film über Deserteure des »War on Terror«. In ihm wird ein für uns wichtiger Punkt deutlich: ein großer Teil der Fußtruppen der NATO-Armeen ist aus finanzieller Not in der Armee gelandet. Ein Lateinamerikaner aus den USA erzählt in der Dokumentation, wie er in der bru
Am zweiten Abend gehen wir der Frage nach, inwieweit wirklich das »Große Vergessen« auf uns lauert. Beobachten wir selber so etwas wie eine »digitale Demenz«, machen Google und Günther Jauch uns matschig im Kopf? Götz Eisenberg meint, »ja!«.